Kabale & Liebe
Ein bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller.
Auf der Flucht vor der Knute des württembergischen Herzogs Karl Eugen
schrieb Friedrich Schiller 1783 sein bürgerliches Trauerspiel Kabale und Liebe
als ein flammendes Plädoyer gegen den Ständestaat, voller Aufbegehren
und Freiheitsliebe. Die Revolution von 1789 wirft ihre Schatten voraus:
Es ist eine Übergangsgesellschaft, die Schiller in seinem Stück
einfängt. Die Öffentliche Ordnung ist ins Wanken geraten. Sowohl das
ständische Bürgertum ist dem Untergang geweiht, wie auch das feudale
System des Hofes. Den Menschen wird der Boden unter den Füßen
weggezogen. Sie sind verloren in einer Welt, die aus den Fugen gerät.
Mit sicherer Hand zeichnet der gerade 23-jährige Autor die
Freiheitssehnsüchte und Liebeshoffnungen seiner jugendlichen Helden
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Ein Phoenix zuviel
Text: Christopher Fry
Es ist Nacht. In einer unterirdischen Gruft in der Nähe von Ephesus
beweint Dynamene den Tod ihres Gatten Virilius. Sie hat beschlossen,
ihm durch Fasten in den Tod zu folgen. Doto, ihre treue Dienerin, ist
entschlossen, ihrer Herrin auf dem Weg in den Hades Gesellschaft zu
leisten. Energisch scheucht sie jeden Gedanken an Erdengelüste wie
Essen, Trinken oder gar Männer von sich.
26., 27. und 28. November 2004, Kulturzentrum Hofscheuer
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Nathan der Weise
Text: Gotthold Ephraim Lessing
Das Drama, das auch heute vor dem Hintergrund des Nahost-Konfliktes
brandaktuell ist, spielt zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem, wo Islam,
Christentum und Judentum unmittelbar aufeinandertreffen.
22., 23. und 24. Oktober 2004, Alte Turnhalle
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Der kleine Prinz
...nach Antoine de Saint-Exupéry. Für Menschen ab 10 Jahre.
Termine
- 10.& 11. Februar 19.00h; 12. Februar 16.00h
- 17.&18.Februar 19.00h; 19. Februar 16.00h
- 17.&18. März 19.00h; 19. März 16.00h
Aufführungsort
Theater im Forum der vhs Herrenberg.
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Diener zweier Herren
...von Carlo Goldoni. Uraufführung wahrscheinlich 1746 in Mailand, durch die Compania Antonio
Sacchi. Goldoni schrieb es während seiner Advokatenzeit in Pisa („Bei
Tag arbeitete ich für das Gericht, bei Nacht für das Theater.“) auf
Bitten des venezianischen Schauspielers Sacchi, des berühmtesten
Arlecchino-Darstellers seiner Zeit, der mit Künstlernamen Truffaldino
hieß.
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